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Lilypie 1st Birthday Ticker
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Technische Daten:

U1: 3860g; 52cm, 35cm KU
U2: 3790g; 51,5cm; 35,4cm KU
U3: 4990g; 55,5cm; 37,8cm KU
U4: 6750g; 64,4cm; 42cm KU
U5: 8720g; 69,8cm; 44,2cm KU

Wissenswertes:

1. Lächeln: 07.01.2008 (ganz scheu und so süß!)
1. Drehnung: 28.02.2008 vom Bauch auf den Rücken
1. Wort: OUUUUUUUUUUUUUUUUU! *lol*
1. Brei: 14+0--> Frühkarotten, jetzt isst er schon fast alles ;-)
1. Trinken aus der Lerntasse: 19.05.2008
1. "Wort"- Papa oder eher Babaaa am 28.06.2008
1. Mal "Ich schieb meine Beine unter den Popo": 01.07.2008

1. Zahn: lange vorher erblickt, dann verschollen und jetzt auf voller Breite da--- 01.06.08
2. Zahn: schneller unterwegs--- 05.06.2008

Familienbande:

Papa Andy--> 10/77
Mama Uli--> 06/86
Mietzemama Randi--> 06/04
Minimi--> 08/05
Zermi--> 10/05
Laurins liebster Hossi--> 09/06

Babette und Erwin (Kornnattern)

Geburtsbericht:
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Am 09.12.2007 waren Andy, der frei hatte, und ich bei meinen Großeltern zum Mittagessen eingeladen. Als ich dort zur Toilette ging, bemerkte ich, dass mein Schleimpfropf sich löste. Ich war wirklich überglücklich, auch wenn mir sofort alle sagten, dass es noch EEEWIG dauern kann. Ich wollte einfach nicht mehr schwanger sein, weil mir alles weh tat. Mein erklärtes Ziel war Laurin endlich im Arm halten zu dürfen.
Am Abend lagen Andy und ich dann auf dem Sofa. Halb enttäuscht, weil außer dem gewohnt harten Bauch nichts passierte. Wir kuschelten und sahen fern, gingen gegen 22Uhr ins Bett, weil Andy Frühschicht hatte.
Um halb 3 wurde ich dann wach, weil mein Bauch weh tat. Ich hatte keine Lust aufzustehen, aber der Durchfall hatte mich wieder. Ich ging danach wieder ins Bett und rollte mich zusammen, als da wieder so ein Schmerz war. Mmh- ich wollte schlafen. Dann nochmal. Ich war soo müde, aber an Schlaf war nicht mehr zu denken. Erst da machte es klick, dass da jetzt jeweils 15 Minuten dazwischen waren. Ich blieb ruhig liegen und hoffte, dass es echte Wehen sind und sie bleiben.
Kurz vor halb 4 hat mein unruhiges Gewühle Andy zum ersten Mal geweckt. Er schlief schnell wieder ein ;-)
Um 4 musste ich dann aufstehen. Ich war mir immernoch nicht sicher, ob es ein Fehlalarm sein könnte. Ich konnte aber nicht mehr liegen, weil mein Bauch aller 4 Minuten schmerzhaft krampfte.
Kurz nach 4 sagte ich Andy dann, dass er wohl heute nicht zum Dienst fahren würde. Er rief ne Kollegin an, die für ihn einsprang.
Halb 5 rief ich meine Mama und sagte, was los ist. Beim Telefonieren musste ich manchmal ganz schön veratmen und sie drohte mir den Krankenwagen zu rufen, wenn ich nicht freiwillig gehen würde. Da waren es noch zwei Minuten zwischen den Wehen.
Wir haben uns dann langsam auf den Weg gemacht. Immer im Kopf "Kinder fallen nicht plötzlich raus".
Es war kurz vor 6 als wir in der Klinik ankamen. Ungünstig, weil Schichtwechsel. Ich wurde so "lala" empfangen, ans CTG gepackt und ne halbe Stunde liegen gelassen, dabei war grad das die Hölle für mich. Ich wollte nicht liegen. Dann kam eine andere Hebamme- von der Frühschicht und kümmerte sich um mich. Sie machte die Papiere fertig und ich konnte mir nicht vorstellen, dass ich das ewig aushalte. Denn die Schmerzen waren stark und der Gedanke an 40 Stunden Wehen (familientypisch) war die Hölle!
Dann gab die Hebamme Andy die Papiere. Wies ihn an sie "mit ins Zimmer" zu nehmen und sie später zur Anmeldung zu bringen. Dann wollte sie nach dem MuMu sehen und rief plötzlich "Herr R. - gehen Sie mal lieber gleich!" *lol* (Im Nachhinein sagte sie mir, dass sie sowas Ruhiges noch nie erlebt hat und dass sie einfach dachte ich wäre noch nicht so weit ;-))
Murkel war in Startposition und der Muttermund 5 cm offen. Es ging für mich direkt in den Kreißsaal (also nicht über Los ;-))
Da musste ich mich ständig hinlegen und irgendwann blieb ich liegen, weil das Aufstehen und Hinlegen schmerzvoller waren als das "Liegenbleiben". Andy war die ganze Zeit bei mir und hielt meine Hand. In den 20 Sekunden, die er auf Toilette war, riet mir die Hebi mal zu schreien. Das hat mir nur gebracht, dass Andy ZACK wieder neben mir stand..
So verging noch einige Zeit, bis die Ärztin zum nochmaligen Vermessen kam. "Och- ein kleines Kerlchen.. Mehr als 3000g hat der nicht!"
Als ich da lag dachte ich nur noch "Bringt mich um!" Das Öffnen des Muttermundes war die Hölle für mich.
Als er endlich offen war und ich Pressdrang spürte erlaubte mir die Hebamme mitzupressen. Gleichzeitig legte man mir "für alle Fälle" einen Wehentropf, der aber nicht gebraucht wurde.
Dem Druck nach unten nachzugeben, fiel mir schwer und bei jeder Wehe zerquetschte ich Andys Hand, der mir der beste Halt war. Außerdem biss ich ins Kissen wie ne Blöde. Ich drehte mich immer von der linken auf die rechte Seite und umgedreht. Irgendwann sagte die Hebamme, dass ich mich jetzt auf den Rücken drehen sollte. Und ich wollte nicht. Das tat so weh. Sie sah mich an "Aber der Sie müssen!" Und ich lag kaum auf dem Rücken, da waren es noch 3 Wehen und der Kopf war fast draußen. Mit Wehe 4 war der Kopf da. Wehe 5 brachte den Rest und endlich das Ende der Wehen. Das war um 9.48.
Was dann kam ist in meiner Erinnerung immernoch ROSAROT. Andy, der die Nabelschnur durchschneidet und dem die Tränen über das Gesicht strömen. Mein kleine Mann, der auf meiner Brust liegt, lila (von der Nabelschnur und der Anstrengung) und mit leicht gebeultem Kopf, weil er festgesteckt hatte. Sein Gesicht. Seine Hände. Die paar Haare. Und seine heulenden Eltern.
An Tagen, an denen er mich schafft, setze ich mich hin. Halte ihn im Arm und denke an dieses Gefühl.
Ja, sonst: Ich wurde geschnitten (was mich geärgert hat, aber ich war zum glücklich um mich zu beschweren) und schlecht genäht- deshalb auch gleich mehrfach..


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