Image Hosted by ImageShack.us

 

Lilypie 1st Birthday Ticker

 

 

Technische Daten:

U1: 3170 g, 50 cm, KU 36 cm

Geburtsbericht:

Am 30.10.07 hatte ich bei 37 +3 einen ganz normalen Vorsorgetermin beim Frauenarzt. Vormittags war alles unauffällig, nachmittags beim Arzt kam ich dann in ein proppenvolles Wartezimmer :-(. Ich durfte aber nach etwa 10 Minuten Wartezeit ins CTG, ?um die Zeit auszunutzen?. Dort war erstmal alles unauffällig, ich hatte mehrere leichte Kontraktionen, die aber weder drückten, noch schmerzhaft waren. Das kannte ich schon von der ersten SS, vor Johannas Geburt war ich die letzte Woche täglich zum CTG mit leichten Kontraktionen. Die Schwester meinte trotzdem, nachdem sie das CTG abgebaut hatte, sie würde mich mal vor den anderen hinten durch ins Sprechzimmer lotsen, da ich sonst bestimmt noch 1,5 Stunden warten müßte. Das war mir natürlich recht. Ich wurde dann ins Blutabnehmzimmer gesetzt und dort fingen die Wehen an, stärker zu drücken. Ich war aber noch nicht alarmiert und blieb brav sitzen, da hörte ich auf einmal ?Plopp?. -?!?- Ich dachte gleich an das Geräusch von dem Blasensprung bei Johannas Geburt und fühlte an der Hose nach, ob da was passiert war. Aber nichts, alles trocken. Wäre ja auch zu doof, hier in der Praxis.... Nach einer Weile wurde ich aufgerufen, beim Aufstehen, lief es mit plötzlich feucht an den Beinen lang. Ich sagte gleich der Schwester Bescheid, die mich zum Arzt reinscheuchte (ich habe glaube ich den ganzen Fußboden vollgetropft) und der machte Ultraschall. Alles in Ordnung, ich sollte mal schnell auf den Gyn-Stuhl, damit er mal nachsehen könnte, ob das wirklich ein Blasensprung war. Und trotz plätscherndem Fruchtwasser überzeugte er sich noch mit pH-Streifen. Der Muttermund war aber noch zu. Dann durfte ich mit Liegendtransport in die Klinik gebracht werden, da waren die Wehen schon stärker spürbar. Unterwegs habe ich noch meinen Mann Matthias über Handy angerufen, der hatte es aber ausgeschaltet, also habe ich die Schwiegereltern informiert. In der Klinik angekommen rief Matthias zurück. Ich bat ihn, die Kliniktasche mitzubringen und sich darum zu kümmern, daß Johanna aus dem Kindergarten geholt wird. Im Kreißsaal wußte die Hebamme schon von meinem Eintreffen und machte erst mal CTG im Liegen. Da fand ich die Position schon recht ungemütlich, dann durfte ich aber auf die Toilette und meine Blase erleichtern, durch die Aufregung war das mehr als nötig. Der Muttermund war zu dem Zeitpunkt auf 3 cm geöffnet. Ich bin dann auf einen Pezziball im Gebärzimmer und habe erst mal Wehen veratmet. Matthias war auch inzwischen eingetroffen. Nach einer Weile meinte die Hebamme, ich sollte mich lieber mal hinlegen wegen dem CTG, das leichte Herzfrequenzabfälle in den Wehen zeigte. Da war der Muttermund 5 cm. Im Liegen waren die Wehen viel heftiger und schwerer zu veratmen (und ich wollte doch so gerne auf den Hocker), aber nach 2 oder 3 Wehen spürte ich plötzlich einen leichten Ruck und das Köpfchen, das sich über den Beckenknochen nach unten durchschob. Im nächsten Moment hatte ich so einen starken Preßdrang, daß ich dem gleich nachgeben mußte. Die Hebamme und die Ärztin kamen gleich angerannt, sie waren mal kurz zu einer anderen Frau gegangen, und meinten ich solle kräftig schieben, dann wäre es gleich da. Und tatsächlich, mit der nächsten Wehe kam unsere Luisa! Seit dem Eintreffen im Kreißsaal waren keine 2 Stunden vergangen. Sie hat noch ganz viel Käseschmiere gehabt und gleich lauthals geschrien. Ihre Maße: 3170 g, 50 cm, KU 36 cm Ich hatte keinen Schnitt und bin auch diesmal trotz Verzicht auf Dammmassage und Tees nicht gerissen.


Werbung