Aus dem Elternforum bei Wunschkinder.net

Hallo Ihr Lieben,

nachdem im letzten Jahr hier im Forum die Idee aufkam, dass wir etwas aktiv tun wollen,
um gegen die gesetzlichen Missstände bei der Kinderwunschbehandlung zu protestieren,
hatte sich eine kleine Gruppe von Leuten (inzwischen "Aktion Kinderwunsch e.V." zusammengefunden,
um die "Puppenaktion" vorzubereiten.
Hierbei sollen Puppen (die die vielen Kinder symbolisieren, die aufgrund der fehlenden Unterstützung
seit der Gesundheitsreform 2004 nicht geboren werden konnten)
zusammen mit einem Forderungsschreiben an die Gesundheitsministerin Ulla Schmidt
bzw. das Gesundheitsministerium übergeben werden.

NUN ENDLICH IST ES SOWEIT!
Nachdem der Verein "Aktion Kinderwunsch e.V." gegründet und als gemeinnützig anerkannt wurde,
haben wir jetzt den organisatorischen und gesetzlich abgesicherten Rahmen, um die Aktion zu starten!

Informiert Euch unter www.AktionKinderwunsch.de


Die Puppenaktion findet am 30. September in Berlin statt!


Sendet Eure Puppen mit dem Forderungsschreiben (findet Ihr auf unserer Website) an

Aktion Kinderwunsch e.V.
Turmstraße 9
65611 Brechen

Wir brauchen Eure Hilfe!
Je mehr Puppen und Unterschriften wir sammeln, desto wirkungsvoller wird die Aktion!

Wenn Ihr Fragen habt, meldet Euch bei uns unter info@aktionkinderwunsch.de




Wir fordern

...die Vollfinanzierung von vier reproduktionsmedizinischen Zeugungsversuchen gemäß der geltenden Regelungen bis einschließlich 31.12.2003.

...anschließend daran eine angemessene bzw. einkommensabhängige Eigenbeteiligung oder Anerkennung als Zuzahlung unterhalb der 2%-Belastungsobergrenze.

...die Änderung der starren Altersgrenzen in eine Indikationsregelung für Frauen ab dem 41. und für Männer ab dem 51. Lebensjahr.

...die Aufhebung der unteren Altersgrenze von 25 Jahren bei Betroffenen, denen aufgrund einer medizinischen Indikation keine Chance auf eine natürlich herbeigeführte Schwangerschaft gegeben wird.

...die Zulassung von homosexuellen Paaren.

...die Abschaffung der Benachteiligung Unverheirateter in allen Belangen der Reproduktionsmedizin.

...die Abschaffung der Benachteiligung von Paaren, die auf Fremdsamenspenden oder Eizellenspenden angewiesen sind sowie eingeschränkte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik bei gegebener medizinischer Indikation.

...die Einführung klarer gesetzlicher Regelungen, die den Interessen des aus einer heterologen Befruchtung entstandenen Kindes, der Eltern und des Spenders gleichermaßen Rechnung tragen, einschließlich einer gesetzlich festgelegten Archivierung der Spenderdaten für die Dauer von 50 Jahren.

...die Zulassung der Weiterkultivierung von mehr als drei Embryonen zwecks Erhöhung der Erfolgsaussichten bei Reagenzglasbefruchtungen und zur Reduzierung der Mehrlingsschwangerschaften.

Schäfchen am 4.6.08 12:26

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